Neugewählt (v.l.): Margot Werner, Friederike Leibel-Krück, Luigi Ianuzzi, Stefan Bickmann, Margitta Öhlschläger, Manfred Pfenning, Doris Forschner, Günther Theis und Sabino Lamonaca.

Während die Einwohnerzahl in Neuostheim zurückgegangen ist von 3108 im Jahr 2000 auf 2781 im Jahr 2015 ist die Anzahl der Mitglieder im Stadtteilverein Neuostheim gewachsen – von 120 im Gründungsjahr 2010 auf heute 387 Mitglieder. Das ist nicht zuletzt dem großen Engagement des Vorstandes vom Stadtteilvereins Neuostheim zu verdanken.
Bei der Mitgliederversammlung im VIP-Raum des VfR Mannheim wurde der Vorstand deshalb einstimmig wiedergewählt (1. Vorsitzender Stefan Bickmann, 2. Vorsitzender Sabino Lemonaca, 3. Vorsitzender Alexander Drüppel, Kassiererin Doris Forschner). Weil Schriftführerin Friederike Leibel-Krück nach Lampertheim umgezogen ist, wurde Margitta Öhlschläger zur Nachfolgerin gewählt.
Begonnen hatte die Versammlung mit einem Vortrag von Vereinsmitglied Volker Keller
(2. Vorsitzender des Vereins Stadtbild Mannheim e.V.) über das Mannheimer „Telefonfräulein“ Gretje Ahlrichs.
Anschließend blickte der Vorsitzende aufdas vergangene Jahr zurück: Auch 2017 hat der Verein das Leben im Stadtteil wieder mit vielen Veranstaltungen bereichert: Vom Neujahrsessen überzahlreiche Führungen und Ausflüge bis hin zum Glühweinfest. Der Erlös des Glühweinfestes wurde aufgestockt und 600 Euro an das Schifferkinderheim, 835,14 Euro für zwei Fußballtore an die Johann-Peter-Hebel-Schule sowie 300 Euro an denVerein Stadtbild gespendet.
Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche Veranstaltungen geplant: Vom Actionpoint beim Marathon am 12. Mai, über einen Besuch im Aufzugsmuseum in Seckenheim im Juni, eine Bootsfahrt auf dem Altrhein bei Speyer im Juli, eine Weinprobe bei der BASF im Oktober, ein Besuch der Kunsthalle im November bis hin zum Glühweinfest im Dezember.

Infrastruktur vor Ort unterstützen
Bei der stadtweiten Putzaktion haben 58 Mitglieder Straßen und Plätze im Stadtteil von Unrat befreit. Er finde die Reinigungsaktion nach wie vor sinnvoll, erklärte der Vorsitzende. Doch während die Privatleute ihren Bereich sauber hielten, läge viel Müll an Straßen, Plätzen und Büschen, wo keine Privathäuser stünden, beispielsweise am Parkplatz unter der Brücke, am kleinen Rasenplatz gegenüber vom BB Hotel, an der Auffahrt zur B38 oder bei der Bundeswehrakademie. „Wir Bürger leisten unseren Beitrag. Aber die Stadt muss sich sehr viel mehr anstrengen“, mahnte Bickmann

Mit Sorge blickte der Vorsitzende auf die zurückgehende Zahl der Geschäfte, Lokale, Handwerker und Dienstleiter an der Dürerstraße: Getreu dem Motto des Stadtteilvereins „Miteinander Füreinander“ forderte Bickmann die Mitglieder auf, die Angebote vor Ort zu nutzen. Geplant sind ein Runder Tisch und eine „Lange Tafel“ auf der Dürerstraße zur Stärkung und Unterstützung der Infrastruktur.