Einen Teilerfolg kann der Stadtteilverein immerhin verbuchen: Inzwischen wird von allen Parteien und der Verwaltung anerkannt, dass die Situation auf dem Neckardamm nicht so bleiben kann, weil sie zu gefährlich ist. Nur über die Folgerungen aus dieser Erkenntnis herrscht noch Uneinigkeit. Die klassische Idee aus dem 20. Jahrhundert, bei Verkehrsproblemen weitere Spuren zu Lasten der Natur anzulegen, wird von der Verwaltung favorisiert und wurde auf der Bezirksbeiratssitzung vorgestellt. Der Stadtteilverein Neuostheim ist der Ansicht, dass es im 21. Jahrhundert, mit den erkannten Problemen „Flächenversiegelung / Naturschutz“ und „Klimawandel / Stadtklima“, angemessener wäre,  eine Verschiebung der Verkehre innerhalb der vorhandenen Wegführungen zu planen: schneller und auch stufenweise durchzuführen, deutlich billiger und vor allem ohne ökologische Schäden im Landschaftsschutzgebiet. Bis dahin bleibt die Aufgabe, Rücksichtnahme zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern auf dem Neckardamm anzumahnen, offenbar weiterhin beim Stadtteilverein …

Über die Diskussion auf der Bezirksbeiratssitzung berichtet dieser Artikel aus dem Mannheimer Morgen vom 23.7.2021 .